Aktivitäten + Vita

ZEITZKOMMUNIKATION 1.0: 1992, wurde die ZEITZKOMMUNIKATION als Vertriebsberatung für Unternehmerinnen und Unternehmer gegründet. Wie so oft im Leben entwickeln sich die Dinge in Richtungen, die man nicht vorhersieht. Aus dem Maschinenbau kommend dampfte die Lokomotive dann in Richtung Zahn/Medizin.

Medical Marketing Team: 1994, zum Zeitpunkt als manche Ärzte bzw. ihre Standesvertreter noch glaubten, sie hätten das Informationsmonopol Patienten gegenüber, formierte sich eine kleine Gruppe rebellischer Leute, die den Begriff des „patientenorientierten Marketings“ prägten. Mithilfe von Patientenorganisationen brachten sie ihre Sicht der Dinge den Menschen näher. Das Format der Patienteninformationsveranstaltung wurde geboren. Nicht immer zur Freude der Standesvertretungen der Zahn/Ärzte. 1998 war das patientenorientierte Marketing der Zug, auf den zunächst die Zahnärzte aufsprangen. Das Medical Marketing Team schaufelte Kohlen, um dem Zug mehr Dampf zu geben.

Informationsstelle Gesundheit GmbH: 1999 konnten die mittlerweile angefallenen Aufgaben aus Praxen, Kliniken und Industrie nicht mehr durch eine Einzelunternehmung aufgefangen werden. Die Informationsstelle Gesundheit sollte als Dienstleister die Dinge abarbeiten, die ursprünglich lediglich Beratungsinhalt waren. Ein Call-Center wurde installiert, eine Versandabteilung mußte her, das Event-Management übernahm die Organsiation von Patienten- und Fachveranstaltungen. 2001 zog Align Technology in eine der Etagen ein, um den Start in den deutschen Markt zu wagen. Auch Agenturen nahmen nun die Dienste der Informationsstelle Gesundheit in Anspruch, weil sie sich die Arbeit vom Halse schaffen wollten.

Die Kooperationspartner, speziell die Banken, drängten auf eine Nachfolgeregelung. Herr Christian Finke wurde 2012 zum Geschäftsführer berufen Seit 2015 ist er geschäftsführender Mitgesellschafter. Die Informationsstelle Gesundheit entwickelt sich ein Stück weit zu einem Technologieunternehmen.

Medical One GmbH: Aus den Versandaufgaben der Informationsstelle Gesundheit erwuchs bald eine neue Differenz, diesmal mit der (damals noch gültigen) Gesetzgebung. Die Inhalte der Patienteninformationen unserer Kunden kollidierte mit dem Heilmittelwerbegesetz (HWG). Vorher/Nachher-Darstellungen waren verboten, das Zitieren von Studien unzulässig etc, etc. Wie aber soll der Patient eine Vorstellung von einer Therapie erhalten, wenn das Therapieziel nicht dargestellt werden darf? Zum Schutz der Informationsstelle Gesundheit wurde 2000 mit der Medical One GmbH eine Vertriebsgesellschaft ins Leben gerufen, die solche Aufgaben übernahm. Anfang 2002 novellierte der Gesetzgeber nach langem Palaver das HWG. Jetzt war alles das legal, was die Medical One GmbH ohnehin machte. Einer Medical Two, Three etc. bedurfte es nicht mehr.

Bestform: Die Gründung eines Kosmetikbetriebs, der hart an der Grenze zu einem medizinischen Dienstleister arbeitet, im Jahr 2002 hatte zwei Gründe. Einerseits sagten alle Studien eine positive Entwicklung dieses medizinischen Grenzbereiches voraus, anderseits mußten neue Marketingmethoden entwickelt werden. Betrachtet man die Zeit seit 1994, so hatte sich die Zahl der patientenorientierten Marketingaktivitäten, z. B. TV-Gesundheitsbeiträge, Patientenveranstaltungen etc. enorm vervielfacht. Die gängigen Marketing-Werkzeuge wurden stumpf. Zur Entwicklung neuer Methoden bedurfte es eines Versuchsfeldes. So entstanden im Haus der Informationsstelle Gesundheit Tools wie z.B. des gezielten externen Empfehlungsmanagements und des inter/intradisziplinären Überweisernetzes.

Zahnhilfe-Praxis: 2005 war die Zeit reif, um die 1994 konzeptionierte Fairdent-Idee mit der Initiative „Zahnkrone zum Nulltarif“ endlich in die Tat umzusetzen.

Das alte prozentuale Zuschuss-System für Zahnersatz wurde von einem neuen Festkosten-Zuschuss-System abgelöst. Das führte zu eklatanten Verwerfungen im deutschen Dentalmarkt. Gewinner waren die sogenannten Auslandslabore und die Zahnhilfe-Praxis, ein Verbund von über 70 Praxen in Deutschland. Die Zahnhilfe-Praxis wurde 2010 an großes Auslandslabor verkauft.

Institut für Medizinische Materialien GmbH: 2007 entstand aus gegebenem technischen Anlaß das Institut für Medizinische Materialien GmbH.

Stiftung Mensch und Materie GmbH: Aus dem Institut für Medizinische Materialien formierte sich 2009 die Stiftung Mensch und Materie GmbH. Zielsetzung dieser Stiftung war die Produktion guter technischer Nachrichten für die deutsche Industrie. Mit dem plötzlichen und unerwarteten Tod des Mitgründers und Mitgesellschafters, Herr Prof. Dr. Georg Frommeyer, im Januar 2010 stellte die Stiftung ihre Arbeit ein.

ZEITZKOMMUNIKATION 2.0: 2016 stand endlich die Technologie zur Verfügung, die man sich für den erfolgreichen Vertrieb von Industrieprodukten bereits 1992 gewünscht hätte. Bezahlbare Internet-Tools können endlich den Business to Business befeuern und ein echtes Push-Pull-Marketing realisieren. Es ging „back to the roots“ mit der Industrie weiter.

 
 

Vita

1957 wird Zeitz in einen Arzt-/Juristenhaushalt geboren

1976 Beginn eines Studiums der Werkstoffwissenschaften

1986 Abschluß der Promotion und Übernahme verschiedener Managementfunktionen im Maschinenbau

1992 wechselt Zeitz als Selbständiger in den Gesundheitsmarkt

1994 Gründung einer Patientenorganisation und Beginn
der Beratungstätigkeit im Bereich
Patientenkommunikation (DTP / DTC)

1997 Start bundesweiter Patientenkampagnen

1998 formiert sich das Medical Marketing Team
für Consulting-Aufgaben

1999 gründet Zeitz die Informationsstelle Gesundheit GmbH
als Communicationcenter und Eventprovider

2000 folgt Medical One, Vertriebsgesellschaft
für Medizininformation und -produkte mbH

2002 bietet Bestform als eigener Gesundheitsanbieter Endermologie® an

2005 startet die Zahnhilfe-Praxis die Aktion „Zahn-Krone zum Nulltarif“

2007 nimmt das IMM Institut für Medizinische Materialien GmbH seine Arbeit auf. Daraus formiert sich 2009 die Stiftung Mensch und Materie GmbH.

2009 stärkt der www.pluspatient.de als starke Internet-Basis die Auffindbarkeit der Arztkunden.

2012 unterstützen die monothematichen Portale www.zahnarzt-arztsuche.de,
www.zahnimplantate-arztsuche.de und www.cmd-arztsuche.de die Auffindbarkeit
der Zahnarztkunden.